Ernte
Was ist die Honigernte und wie läuft sie im Bienenjahr ab?
Unter der Honigernte versteht man das Einsammeln, Entdeckeln und Schleudern des reifen Bienenhonigs. Wenn die Bienen den gesammelten Nektar veredelt und den überschüssigen Wassergehalt durch Flügelschlagen reduziert haben, versiegeln sie die Waben mit einem feinen Wachsdeckel. Das ist das sichere Zeichen für uns Imker, dass der Honig vollkommen reif ist.
Expertenwissen aus der Praxis: Unsere zwei Ernten und das Wohl der Bienen
Wir bei Grega's Imkerei wissen aus der täglichen Arbeit an unseren 350 Bienenvölkern, dass jede Jahreszeit ihren eigenen, unverwechselbaren Geschmack mitbringt. Deshalb teilen wir unsere Ernte ganz bewusst in zwei Abschnitte auf:
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Die Frühjahrsernte (Ende Mai): Hier ernten wir den milden Honig aus den ersten großen Trachten wie Apfelblüte, Kirschblüte und Löwenzahn.
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Die Sommerblüten-Ernte (um die Sommersonnenwende am 21. Juni): Je nach Wetterlage holen wir zu diesem Zeitpunkt die zweite Ernte ein, in der sich die Schätze der Spättrachten wie Akazie (Robinie), Klee, Linde und Brombeere vereinen.
Ein ganz wichtiger Grundsatz unserer Imkerei: Wir ernten jedes Jahr bewusst sehr früh und nehmen uns niemals den gesamten Honig weg. Wir lassen unseren Bienen stets genug, damit sie im Juli, August und September noch ausreichend eigene Futtervorräte für den bevorstehenden Winter einlagern können. So bleibt das Bienenvolk stark und gesund. All diesen fair geernteten Honig verarbeiten wir anschließend streng schonend unter 40 °C, um das volle, ursprüngliche Aroma und alle wertvollen Enzyme zu bewahren.
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