Smoker
Was ist ein Smoker?
Der Smoker ist neben dem Stockmeißel das bekannteste und wichtigste Werkzeug in der Imkerei. Er besteht aus einem zylindrischen Brennraum und einem Blasebalg. Im Inneren wird natürliches Brennmaterial (wie unbehandelte Holzspäne, getrocknete Kräuter oder Tannennadeln) langsam verschwelt, um einen dichten, aber kühlen Rauch zu erzeugen. Dieser Rauch löst bei den Bienen einen uralten Überlebensinstinkt aus: Sie vermuten einen Waldbrand in der Nähe. Um für eine eventuelle Flucht gerüstet zu sein, ziehen sie sich tief in die Wabengassen zurück und füllen ihre Honigblasen mit Vorräten. Da Bienen mit vollem Magen träge und extrem friedlich sind, kann der Imker sicher und ruhig arbeiten.
Expertenwissen aus der Praxis: Sanftmut im Bergischen Land
Für uns bei Grega's Imkerei steht ein respektvoller, wesensgemäßer Umgang mit unseren 350 Völkern an oberster Stelle. Obwohl wir durch unsere teuren Zuchtköniginnen ohnehin eine extrem sanftmütige Genetik auf unseren Bienenständen im Bergischen Land haben, ist der Smoker bei der Arbeit an den großen Dadant-Holzbeuten unverzichtbar.
Ein paar gezielte, sanfte Rauchstöße über die geöffneten Waben reichen oft schon aus, um das Volk zu beruhigen. So vermeiden wir Quetschungen von Bienen beim Ziehen der Rähmchen und reduzieren den Stress für das gesamte Volk auf ein absolutes Minimum. Diese ruhige Handhabung ist essenziell für die Gesundheit unserer Völker und letztendlich auch für die erstklassige Qualität unserer Honigernte.
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